Donnerstag, 6. März 2014

Eve & Caleb – Kein Garten Eden von Anna Carey



erschienen im Loewe Verlag

Wie weit würdest du für deine Freiheit gehen?
Es scheint, als hätte Eve alles verloren. Ohne Caleb und ohne Kontakt nach außen lebt sie im Palast und spielt die brave Königstochter. Doch im Geheimen plant sie ihre Flucht – und den Mord an ihrem Vater. Als die Pläne der Rebellen aufgedeckt werden, muss Eve schnell handeln und alles auf eine Karte setzen. Doch es steht mehr auf dem Spiel als nur ihr eigenes Leben! (Klappentext)

Auch der dritte und letzte Teil der Trilogie unterscheidet sich in der Covergestaltung nicht von den ersten beiden Teilen. Der Stil wird durchweg aufrechterhalten, was mir sehr gut gefällt. In „Eve & Caleb – Kein Garten Eden“ erwarten den Leser 32 Kapitel, die abermals in der ersten Person geschildert werden.

Eves Leben hat nicht mehr viel Sinn. Ihre große und einzige Liebe Caleb ist tot, sie ist nun verheiratet – ganz, wie ihr Vater es wollte. Glücklich ist Eve aber nicht. Sie hat Pläne, große Pläne. Doch dazu muss sie erst ihren Vater töten. Ansonsten kann sie nicht aus dem Palast fliehen. So einfach wie es sich anhört, ist es leider nicht. Vor allem nicht mehr, als Eve erfährt, dass sie nicht nur um ihr eigenes Leben kämpft…


In diesem Abschluss der Trilogie von Anna Carey begegnen wir einer ganz anderen Eve, als noch ein Buch davor. Sie wirkt wesentlich gereifter und stärker. Und das, obwohl sie alles verloren hat, was sie je geliebt hat. Ein Prozess, der mir sehr gut gefiel und mir Eve noch sympathischer machte.
Eves Cousine Clara hat sich auch nur zu ihrem Vorteil verändert. Für mich wurde sie ebenfalls zur Sympathieträgerin, was ich niemals erwartet hätte.
Selbst Eves Ehemann Charles ist nicht unsympathisch. Er behandelt Eve mit Respekt und beugt sich ihren Wünschen. So gesehen wirkte er auf mich nicht wie ein Scheusal.
Dieses Buch ist sehr spannend geschrieben, mit Höhen und Tiefen geschildert, die größtenteils gut durchdacht wirken. Kleinere Schwachpunkte gab es für mich schon, die ich aber jetzt nicht verraten kann, ohne zuviel von der Story preiszugeben.
Ich hatte während des Lesens das Gefühl, dass Anna Carey von Buch zu Buch besser und gefestigter geworden ist, so dass sich diese Trilogie auf jeden Fall für mich lohnte!

Anna Carey hat mit „Eve & Caleb – Kein Garten Eden“ einen fast perfekten Abschluss kreiert, der mir schöne Lesestunden bescherte. Der Schreibstil wirkte flüssiger als je zuvor und die Logikpunkte waren fast komplett gut durchdacht. Da für mich am Ende der Geschichte noch einige Kleinigkeiten offen oder nicht ganz zu meiner Zufriedenheit geklärt wurden, vergebe ich für diesen Abschlussband der Trilogie sehr gute 4 von 5 möglichen
schwarzen Katzen und bin auf weitere Werke der Autorin gespannt.

Die Trilogie:

Eve & Caleb – Wo Licht war Rezi
Eve & Caleb – In der gelobten Stadt Rezi
Eve & Caleb – Kein Garten Eden

Anna Carey wuchs in Long Island auf und wollte als Kind Malerin, Staatsanwältin, Flötistin, Physiotherapeut oder Grafikdesignerin werden. Sie entschloss sich schließlich, Bücher zu schreiben, da sie als Autorin alle ihre Kindheitsträume verfolgen konnte. Sie studierte Literatur und Kreatives Schreiben an der New York University und arbeitete als Lektor für Kinder- und Jugendbücher. „Wo Licht war“ ist ihr erster Jugendroman.


ab 14 Jahren
304 Seiten
ISBN 978-3-7855-7105-7
Preis: 8,95 Euro

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

Kommentare:

  1. Ui, ich muss mir auch unbedingt ganz schnell dieses Buch kaufen, ich will ja endlich wissen, wie es endet ;)

    LG
    Moni

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    1. Ja, dann mal schnell los;) Obwohl ich das Ende doch nicht so fand wie erwartet, aber schau selbst:)

      LG

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