Mittwoch, 26. November 2014

Der Ozean am Ende der Straße von Neil Gaiman



erschienen bei Eichborn

Der Klappentext

Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen … Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Meine Meinung zum Cover

Das Cover sieht sehr schlicht und auch dunkel aus. Eine Art Schuppen oder vielleicht ein altes Farmhaus ist das Motiv. Für mich sieht es aus, als ob dieser Schuppen auf dem Grund des Meeres steht, da überall um ihn herum Blasen zu sehen sind. Auch könnte das große Dunkle eine riesige Welle sein, die alles um es herum verschlucken möchte. Interessant finde ich die handschriftlichen Notizen in blauer Tinte, die sich im Inneren des Buchdeckels vorne und hinten befinden. Zusätzlich gibt es einige Zeichnungen innerhalb der Geschichte, die teilweise sehr unheimlich wirken. Die Story besteht aus dem Prolog, 15 Kapiteln und dem Epilog.

Meine Zusammenfassung

Er ist nun erwachsen und sucht die Orte seiner Kindheit auf. Da begegnet ihm auch eine ehemalige Nachbarin, die ihn zu einem Ausflug in die Vergangenheit verleitet. Wie war damals noch die Zeit mit Lettie Hempstock – sind die Ereignisse wirklich geschehen oder basieren sie auf seiner Einbildung?


 Charaktere und meine Meinung

Die Charaktere aus diesem Buch zu beschreiben fällt mir wirklich schwer, denn ich kenne nicht einmal den Namen des Protagonisten. Für mich sehr befremdlich. Der Junge ist nun ein Mann und kehrt aufgrund einer Beerdigung in seinen Heimatort zurück. Dort erinnert er sich an seinen siebten Geburtstag und viele Ereignisse danach. Zu ihm konnte ich gerade wegen des fehlenden Namens keinerlei Verbindung aufbauen.
Bei Lettie verhielt es sich ganz ähnlich, obwohl ich ihren Namen kannte. Sie war für mich ein elfjähriges Mädchen, das wie ein Schemen auf mich wirkte. Ich war mir auch zu keiner Zeit sicher, ob es sie wirklich gegeben hat oder ob sie eher ein Produkt aus der Fantasie des Jungen war.

Als mir das Buch angeboten wurde, sprach es mich sofort an, aber ich wurde sehr enttäuscht. Vielleicht habe ich auch den tieferen Sinn hinter der eigentlichen Story nicht entdecken können, aber mir gefielen weder der Schreibstil, noch die Geschichte. Eine Szene aus der Kindheit des Jungen gab mir dann noch zusätzlich den Rest, sodass sich der Lesespass bis zum Ende des Buches regelrecht versteckte.
Der Erzählstil war allein schon durch den nicht bekannten Namen des Jungen für mich ganz neu und sehr ungewöhnlich. Ich konnte damit leider nichts anfangen. Es passieren lauter merkwürdige Ereignisse, wo ich mich immer wieder fragte, was ist hier echt und was Fantasie? Ich konnte das leider überhaupt nicht erkennen.

 Mein Fazit

Neil Gaiman hat mich mit seinem Werk „Der Ozean am Ende der Straße“ leider überhaupt nicht packen können. Der namenlose Junge/Mann störte mich massiv, da ich keine Beziehung zu ihm aufbauen konnte. Der doch sehr poetische und aussergewöhnliche Schreibstil konnte mich zu keiner Zeit fesseln. Es ist eine sehr ruhige Story, bei der ich mir nie sicher war, ob die geschilderten Ereignisse wirklich stattgefunden haben. Eine Erklärung dazu habe ich schmerzlich vermisst. Für Fans von dem etwas Anderen, das schön ausgedrückt wird, ist dieses Buch sicherlich ein Leckerbissen. Ich kann aber leider nur 1 von 5 möglichen schwarzen Katzen vergeben, da ich mich hier sehr fehl am Platz fühlte. 


 Der Autor

Neil Gaiman hat über 20 Bücher geschrieben und ist mit jedem namhaften Preis ausgezeichnet worden, der in der englischen und amerikanischen Literatur- und Comicszene existiert. Geboren und aufgewachsen ist er in England. Inzwischen lebt er in Cambridge, Massachusetts, und träumt von einer unendlichen Bibliothek.

238 Seiten
ISBN 978-3-8479-0579-0
Preis: 18 Euro

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

Ich möchte mich noch ganz herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!

Kommentare:

  1. Ohhhh, das hört sich ja nicht gut an :(
    Ich hab das Buch gestern angefangen, bin aber noch nicht weit gekommen. So richtig weiß ich noch nicht, was ich davon halten soll ... dann kann ich ja nur hoffen, dass es mich doch noch positiv überrascht ^^

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Dann drücke ich dir ganz fest die Daumen und bin gespannt auf deine Meinung!

      LG :)

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