Samstag, 3. Januar 2015

*Kurzrezi* Wie Sterne so golden – Die Luna-Chroniken Band 3 von Marissa Meyer




erschienen bei Carlsen

Der Klappentext

Seit ihrer Kindheit hat Cress die Erde nur aus der Ferne betrachten können. Unter strenger Aufsicht der bösen Königin Levana führt sie in ihrem Satelliten ein wenig abwechslungsreiches Leben. Doch immerhin hat sie sich mit den Jahren zu einer begnadeten Hackerin entwickelt und verschafft sich so Zugang zu Levanas geheimen Plänen. Da taucht plötzlich das Raumschiff von Cinder bei ihr auf, die ihr zur Flucht verhilft. Doch wird sie auf der Erde den Ritter in der glänzenden Rüstung finden, von dem sie immer geträumt hat?

Meine Meinung zum Cover

Das Cover ist auch bei diesem dritten Teil einfach wieder ein ganz toller Augenschmaus. Wie der Titel schon sagt – es geht hier golden zu. In Form von goldenen Zöpfen auf dem Cover, da es um eine Märchenadaption von „Rapunzel“ geht. Wunderschön! Die Story besteht aus vier Buchteilen mit insgesamt 61 Kapiteln. Ein ordentlicher Wälzer dieses Mal :)


Meine Kurzrezension

Auch Band 3 durfte ich nicht zu lange schmoren lassen und habe es mir gleich nach dem Lesen der Vorgänger gekauft. Wieder einmal ein fantastisches Leseerlebnis!
In diesem Band ist Cress neu mit von der Partie – ich habe sie vom ersten Augenblick an in mein Herz geschlossen. Eine äusserst sympathische Protagonistin, auf die der Leser viel zu lange warten musste! Cress ist eine Hülle und somit nur ganz wenig wert. Sie führt seit sieben Jahren ein sehr einsames Leben in einem Satelliten, was mich sofort Mitleid empfinden ließ. So abgeschnitten von der Aussenwelt hat Cress überhaupt keine Ahnung vom wirklichen Leben.
Dieser Teil strotzt nur so von Spannung, bittersüßen Liebeleien und Einfallsreichtum, was nicht zuletzt an den unterschiedlichen Schauplätzen liegt. Mittlerweile sind viele Figuren im Spiel, aber das Zuordnen fiel mir sehr leicht. Ich konnte mein Herz nun auch mehr für Scarlett und Wolf öffnen. Cinder ist neben Cress immer noch meine absolute Favoritin. Aber auch Thorne ist ein sympathischer und witziger Protagonist. Schön, dass er ebenfalls wieder dabei ist. In diesem dritten Teil der Reihe finden schlussendlich drei verschiedene Märchen zusammen, was ich von der Umsetzung her ein weiteres Mal einfach nur großartig fand!

Sie könnte sie alle retten.
S. 68

Mein Fazit

Marissa Meyer konnte mich mit „Wie Sterne so golden“ wieder vollkommen zufrieden stellen. Eine absolut mitreissende und spannend erzählte Geschichte, die mich kaum zu Atem kommen ließ. Durch eine zeitweise Spaltung der großen Gruppe hat der Leser die Chance, die einzelnen und vor allem neuen Charaktere noch besser kennen zu lernen. Hier ist einfach alles vorhanden: Spannung, Liebe, Abwechslung und sagenhafte Figuren. Gerade Cress und ihre Geschichte haben mein Herz im Sturm erobern können! Das Ende des Buches hinterließ einen dicken Kloß in meinem Hals und ich hoffe, dass der Herbst 2015 bald kommen mag – die Fortsetzung ruft! Natürlich vergebe ich für Teil 3 der Reihe 5 von 5 möglichen schwarzen Katzen.

Unsere Gesellschaft achtet menschliches Leben – jedes menschliche Leben. … Die Werte unserer Nation beruhen auf Gleichheit und Zusammenhalt, nicht auf Vorurteilen und Hass.
Seite 323


 Die Reihe:

Wie Monde so silbern Rezi
Wie Blut so rot Rezi
Wie Sterne so golden
Wie Schnee so weiß (erscheint voraussichtlich im Herbst 2015)
                                                                   
Die Autorin

Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. Die vier Bände der »Luna-Chroniken« sind ihr Debüt als Schriftstellerin.

ab 12 Jahren
576 Seiten
ISBN 978-3-551-58288-1
Preis: 19,90 Euro

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag




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