Samstag, 10. Januar 2015

Winterkind – Die magische Suche von Sarah Prineas



erschienen bei cbj

Der Klappentext

Wild und neugierig ist Jennifer, genannt Fer – und anders als alle Kinder ihres Alters. Immer will sie hinaus in die Wälder. Denn die Bäume scheinen sie zu rufen, als wollten sie Fer von ihren Geheimnissen erzählen. Eines Nachts trifft sie dort Rook, einen geheimnisvollen Jungen. Er scheint zu wissen, wer Jennifer wirklich ist und wo sie herkommt. Er nimmt sie mit auf den Pfad, der in ein magisches Reich führt. Doch in diesem Reich herrscht die grausame Fürstin Mór, und Fer muss erkennen, dass sie niemandem trauen kann – noch nicht einmal Rook. Wird es ihr gelingen, Mór zu besiegen und das Land vom ewigen Winter zu erlösen?

Meine Meinung zum Cover

Das Cover hat mich in der Buchhandlung sofort magisch angezogen. Es ist wunderschön gestaltet und sehr auffällig mit seinen angerauten Applikationen. Diese vermitteln sehr gut den Winter, um den es mitunter in der Story geht. Das abgebildete Mädchen ist wahrscheinlich Protagonistin Fer, die etwas verträumt aussieht und ein wenig an Rotkäppchen erinnert. Die Geschichte ist in den Prolog und 24 Kapitel gegliedert.


 Charaktere und meine Meinung

Fer ist ein nettes Mädchen. Sie fühlt sich zwar bei ihrer Großmutter sehr wohl, verspürt aber dennoch stets den Drang, sich draussen in den Wäldern aufzuhalten. Das bringt sie auch so manches Mal dazu, einfach für einige Stunden zu verschwinden. Eines Tages öffnet sie dadurch den Pfad in eine ihr vollkommen unbekannte Welt.
Rook mochte ich nicht so gerne. Er ist ein Puck und sehr „maulfaul“, was mir mit der Zeit ziemlich auf die Nerven ging. Teilweise wirkt er sogar richtig feindselig. Er hat die Möglichkeit, sich in einen Hund oder ein Pferd zu verwandeln.
Mór ist eine Fürstin, die jedes Geschöpf in ihrem Reich an sich gebunden hat. Sie hat mich sehr an die böse Königin aus vielen Märchenerzählungen erinnert. Äusserst machtgierig und unsympathisch diese Frau.

Der Leser tritt hier in eine magische Welt ein, die schön und sehr düster dargestellt wird. Stellenweise liest sich die Story auch ein wenig märchenhaft, was ich zur Zeit sehr gerne mag. Sehr störend empfand ich allerdings die häufigen Wiederholungen im Text, was den besonderen Eid und die einzelnen Verwandlungsmöglichkeiten der Charaktere betrifft. Diese Dinge müssen ja nicht ständig erwähnt werden! Vor allem handelt es sich um grundlegende Dinge, die der Leser auch schon beim ersten Mal mitbekommt. Der Schreibstil ist locker und flüssig, wodurch man das Buch auch sehr schnell durchlesen kann. Die Story an sich plätscherte eher so dahin, ohne nennenswerte Höhepunkte oder große Spannung.
Die ständigen Satzzeichenfehler und die mangelhafte Übersetzung behinderten meinen Lesefluss in einigen Passagen schon erheblich. Ständig musste ich die Sätze ein zweites Mal lesen…

 Mein Fazit

Sarah Prineas konnte mich mit ihrer märchenhaften Story „Winterkind – Die magische Suche“ nicht so ganz überzeugen. Es ist eine eher unspektakuläre Geschichte, die sich aber gut für die kalte Jahreszeit eignet. Die Stolpersteine in Form von Satzzeichenfehlern stießen mir oftmals sauer auf. Ich hätte mir dieses Buch gerne als E-Book geholt, was aber derzeit leider nicht angeboten wird. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier so gar nicht, und ich bin froh, dass ich für dieses Buch einen Gutschein verwenden konnte. „Winterkind – Die magische Suche“ bietet dem Leser eine kurzweilige Unterhaltung, die von mir gerade noch wackelige 4 von 5 möglichen Katzen erhält.


 Die Autorin

Sarah Prineas lebt in Iowa City und unterrichtet an der dortigen Universität. Sie gibt Seminare über Literatur und lehrt kreatives Schreiben. Sie spielt gern Klavier und geht gern in die Natur, doch ihre große Leidenschaft ist das Schreiben. Sarah Prineas ist mit einem Physikprofessor verheiratet und hat zwei Kinder.

ab 10 Jahren
256 Seiten
ISBN 978-3-570-22485-4
Preis: 12,99 Euro

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

Kommentare:

  1. Guten Morgen!

    Das Cover finde ich ja auch wunderschön gemacht! Schade, dass es dich nicht so mitreißen konnte, so wie du es beschreibst, war es ja doch recht ... unspektakulär. Aber es hat ja doch noch 4 Katzen bekommen, angehört hat sichs eher nach 2 :D
    Vielleicht liegts ja auch daran, dass es ab 10 Jahren ist ... da ist das ganze dann doch oft etwas anders aufgebaut, als bei einem "Erwachsenenbuch"

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Huhu:)

      Das Cover ist echt ein Traum! Unspektakulär trifft es, vor allem, weil so viel Potenzial da gewesen wäre... Es sind ja ganz wackelige Katzen und ich war mir selbst etwas unsicher in der Bewertung. Doch 2 wären dafür auch wieder zu wenig gewesen;)
      Mit der Altersempfehlung hatte es aber nichts zu tun, da kenne ich anderes...

      LG:)

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  2. Hey :)

    ich habe dich für den Sisterhood of the World Bloggers Award!

    LG

    Rike

    http://meinbesterlesestoff.blogspot.de/2015/01/sisterhood-of-world-bloggers-award.html

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