Montag, 25. Mai 2015

*Kurzrezi* Raum 213 – Falsche Furcht von Amy Crossing




erschienen bei Loewe

Der Klappentext

Die Eerie High sieht auf den ersten Blick aus wie eine normale Schule, doch ein Zimmer ist das manifestierte Böse: Raum 213. Jeder, der diesen Raum betreten hat, musste die Hölle durchleben - oder hat es nicht überlebt! Tim, Liam und Amber lieben Verschwörungstheorien, besonders die um Raum 213. Zusammen brechen sie in die Schule ein und suchen nach neuen Informationen über den verfluchten Raum. Eine Akte über einen Zwischenfall vor 20 Jahren entpuppt sich jedoch als lebensgefährlich für alle Beteiligten. Schon am nächsten Tag hat Liam einen schweren Unfall und Tim scheint verschwunden. Auch Amber gerät in die Schusslinie und ist plötzlich auf sich allein gestellt - verfolgt und bedroht von einem unheimlichen Fremden, der ein Mörder sein könnte.


Meine Kurzrezension

Da bin ich auch schon am Ende der Reihe angekommen und immer noch nicht viel schlauer als vorher. Leider. Doch dieses Buch war anders und mit Abstand das Beste für mich.
Hauptfiguren sind dieses Mal der Blogger Tim, Liam und Amber. Tim fördert immer mehr Fakten über den ominösen Raum 213 zu Tage, was mir gut gefiel. Dann gibt es in den Kapiteln aber gelegentlich Abschnitte aus dem Jahr 1991. Hier geht es um Nicole, Lindy, Stephen und Dylan. Diese Kombination fand ich richtig gut, da auch die Gegenwart in der ersten, die Vergangenheit aber in der dritten Person geschildert wird. Die Story des vierten Teils war sehr spannend, unheimlich und auch mysteriös. Der Leser stellt sich beim Lesen noch eine ganze Menge Fragen, die aber zum Glück fast alle am Ende beantwortet werden.
Doch auch hier muss ich erneut anmerken, dass die Personen allesamt wieder sehr blass und gesichtslos waren. Ich habe wirklich das Gefühl, dass sich Amy Crossing innerhalb der Serie dramaturgisch zwar gesteigert hat, aber mit den Figuren und ihrem Privatleben eher unbeholfen wirkte. Die familiäre Situation und bestimmte Hintergründe von Amber waren lange Zeit sehr undurchsichtig und konfus dargestellt.

Amy Crossing hat mit „Raum 213 – Falsche Furcht“ für mich zwar den besten Teil der Reihe abgeliefert, doch das Ende fand ich nicht ganz zufriedenstellend. Das Rätsel um Raum 213 ist immer noch nicht vollständig gelöst. Wenn der letzte Satz der Geschichte die Erklärung sein soll, ist dies sehr dürftig… Mir liegen leider keinerlei Informationen über eine Weiterführung der Reihe vor, so dass ich nun vom Ende doch enttäuscht bin. Die Informationen über die Vorfälle im Jahr 1991 fand ich sehr interessant und die Zusammenführung mit der Gegenwart ist der Autorin sehr gut gelungen. Ich fühlte mich mit diesem Buch gut unterhalten, kann aber wegen dem Ende doch nur 4 von 5 möglichen schwarzen Katzen vergeben.


Die Reihe:

Raum 213 – Harmlose Hölle Rezi
Raum 213 – Arglose Angst Rezi
Raum 213 – Gefühlvolles Grauen Rezi
Raum 213 – Falsche Furcht

Die Autorin

Amy Crossing hat ihre Jugend in Maryland verbracht. Mit 17 Jahren zog ihre Familie überraschend nach England, über die Gründe für den Umzug bewahrt die Autorin bis heute Stillschweigen. Heute lebt sie mit ihrer Familie zurückgezogen von der Öffentlichkeit in der Nähe von New York.


ab 12 Jahren
176 Seiten
ISBN 978-3-78557-874-2
Preis: 7,95 Euro

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

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