Sonntag, 14. Juni 2015

Spinnenfieber von Jennifer Estep




erschienen bei Piper

Der Klappentext

Gin kennt sich mit Messern besser aus als mit Gefühlen. Dass nun ausgerechnet sie bei Geschäfttsmann Owen Grayson Schmetterlinge im Bauch hat wie ein pubertierender Teenager, hätte sie sich nie träumen lassen. Aber es ist eben nichts heißer als ein Mann, der sie so nimmt, wie sie ist - inklusive ihrer Vergangenheit, die immerhin dazu geführt hat, dass sie ziemlich mächtige Feinde hat. Und die haben es mal wieder auf Gin abgesehen. Nur haben sie diesmal eine Killerin angeheuert, die Gin das Wasser reichen kann.

Meine Meinung zum Cover

Dieser vierte Teil der Reihe hat als Farbtupfer ein sattes Rot, das sich in der Rune wiederfindet. Auch hier ist die Protagonistin erneut das Motiv, ihr Blick wird immer wacher. Die Story besteht aus 31 Kapiteln.


Charaktere und meine Meinung

Die Charaktere sind den Lesern aus den drei vorangegangenen Bänden schon bekannt. Einzig eine neue Person kommt hier dazu – Elektra LaFleur. Sie ist eine Handlangerin von Gin Blancos Erzfeindin Mab Monroe, die Gin ausschalten soll. Wie auch schon in den bisherigen Teilen der Reihe wird viel gekämpft, Gegner werden ausgeschaltet und das Blut fliesst. In soweit der übliche Handlungsablauf. Da bringt die Autorin leider nicht viel Neues mit in die Story ein.
Auch gibt es in diesem Buch viele Rückblicke auf die ersten drei Teile, was mich zum Überlesen der Textstellen verleitete. Wer mit der Reihe bei Band 1 gestartet ist und kein allzu schwaches Gedächtnis besitzt, dürfte auch ohne diese Wiederholungen problemlos mitkommen können.
Gin besitzt oft die Gelegenheit, ihre Feindin Mab auszuschalten, aber immer kommt irgendwas dazwischen. Für mich wird diese Komponente unnötig in die Länge gezogen. Dafür gibt es aber Entwicklungen im privaten Bereich, welche sich auf Gins Beziehung zu Owen und ihre Schwester Bria beziehen. Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen.

Mein Fazit

Für mich hat Jennifer Estep mit dem vierten Teil ihrer Reihe „Spinnenfieber“ den schwächsten Band abgeliefert. Er nimmt zuviel Bezug auf die Vorgängerteile, die Vorgehensweise der Protagonistin Gin ist immer die gleiche, was mit der Zeit einfach ermüdend wirkt und kaum Spannung aufbaut. Die Entwicklung im privaten Sektor hat mir persönlich am besten gefallen, auch kommen hier noch weitere Geheimnisse ans Tageslicht und Puzzleteile fügen sich perfekt ineinander. Da ich gerade in diesem Bereich wissen möchte, wie es weitergeht, werde ich den nächsten Teil auf jeden Fall lesen, kann hierfür aber nur 3 von 5 möglichen schwarzen Katzen vergeben.


Die Reihe:

Spinnenkuss Rezi
Spinnentanz Rezi
Spinnenjagd Rezi
Spinnenfieber
Spinnenbeute (erscheint voraussichtlich im März 2016)

Die Autorin

 Jennifer Estep ist Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Bluff City, Tennessee. Bei Piper erschien bisher ihre All-Age-Serie um die »Mythos Academy« sowie die Urban-Fantasy-Reihe »Elemental Assassin«.

400 Seiten
ISBN 978-3-492-28004-4
Preis: 12,99 Euro

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

An dieser Stelle geht noch ein herzliches Dankeschön an den Verlag für die freundliche Übersendung dieses Rezensionsexemplars!

Kommentare:

  1. Tolle Rezi :)))

    Ich sollte diese Reihe mal anfangen. Schade, dass dieser Band nicht ganz so stark war.

    Liebe Grüße

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    1. Danke, meine Liebe:)

      Sie lohnt sich auf jeden Fall, nur mit der Zeit wird es einfach etwas eintönig.

      LG <3

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  2. Das Buch muss ich auch noch unbedingt lesen !!!!

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    1. Eine tolle Serie mit kleinen Schwachstellen.

      LG:)

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