Mittwoch, 21. Oktober 2015

Jenseits des Schattentores von Beate Teresa Hanika und Susanne Hanika




erschienen bei Sauerländer

Zum Inhalt

Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet ... »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht haltmacht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen!
(Quelle: Verlag)

Zum Buch


Das Autorenduo hat mit diesem Jugendbuch eine gewagte Kombination aus Altertum und der Neuzeit erschaffen. Die Kulisse Roms ist wunderbar zur Geltung gekommen, die Recherche hat sich auf jeden Fall gelohnt! Einen richtigen Bezug zu den Charakteren - ob Menschen oder Götter - konnte ich leider nicht wirklich herstellen. Zudem waren mir manche Passagen zu abrupt und teilweise auch zu verwirrend abgehandelt. Ausserdem mangelte es mir manchmal an den nötigen Erklärungen.
Trotzdem ist die Story durchgehend spannend angelegt und entwickelt einen gewissen Suchtfaktor. Kuriose Gestalten und Ereignisse tummeln sich hier zuhauf, gerade Luna ist nicht das „normale“ junge Mädchen von nebenan.
Die Hanika-Schwestern besitzen eine rege Fantasie, die sie wunderbar durch ihren unnachahmlichen Schreibstil dem Leser näherbringen. Die Detailverliebtheit spiegelt sich ausserordentlich auf dem Cover des Buches wider – es ist einfach der Knaller!  

Wer sich voll und ganz auf die Story einlässt, wird schöne Lesestunden mit Jenseits des Schattentores verbringen. Gerade der angesprochenen Zielgruppe kann ich dieses Buch empfehlen. Für mich war es ein krasser Unterschied zu der mir bekannten Dark Angels-Trilogie und ich vergebe somit 3 von 5 möglichen schwarzen Katzen.


 Zu den Autorinnen

Beate Teresa Hanika, geboren 1976 in Regensburg, ist Fotografin. Ab 1997 arbeitete sie mehrere Jahre als Model in verschiedenen europäischen Städten. Bereits seit ihrem zehnten Lebensjahr schreibt sie Geschichten und Gedichte. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort in der Nähe von Regensburg. Ihr erster Roman ›Rotkäppchen muss weinen‹ wurde u.a. mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2007 und dem Bayerischen Kunstförderpreis 2009 ausgezeichnet und für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 nominiert.

Susanne Hanika lebt mit Mann und Kindern in Regensburg. Nach dem Studium der Biologie und Chemie promovierte sie in Verhaltensphysiologie und arbeitete als Wissenschaftlerin im Zoologischen Institut der Universität Regensburg. Sie hat bisher fünf Erwachsenenkrimis veröffentlicht und schreibt seit 2010 mit ihrer Schwester Beate Teresa Hanika im Jugendbuchbereich. Kindern und Jugendlichen die Begeisterung zum Lesen zu vermitteln, liegt ihr sehr am Herzen.

ab 14 Jahren
480 Seiten
ISBN 978-3-7373-5246-8
Preis: 16,99 Euro

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für diese tolle Überraschungspost bedanken!


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